8,5… Millionen E-Bikes sind auf Deutschlands Straßen unterwegs

E-Bikes liegen seit einigen Jahren zunehmend im Trend, was sich an den stark steigenden Verkaufszahlen zeigt. Durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Angst sich anzustecken bestärkt, sind viele Menschen auf individuelle Transportmöglichkeiten umgestiegen. Zwei der 4,7 Millionen und damit 40% der ver-kauften Fahrräder haben demnach einen unterstützenden elektrischen Antrieb.

Foto: Getty Images/Maskot

Die Verkaufszahlen von E-Bikes sind zwar stark angestiegen, die Fahrradbranche hat damit jedoch noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft. Beispielsweise wird das Fahrrad, ob elektrisch oder manuell betrieben, immer noch selten für den Arbeitsweg genutzt. Gründe hierfür sind der mangelnde Ausbau von Fahrradwegen oder nicht ausreichend sichere Abstellmöglichkeiten am Arbeitsplatz.

Die Preise der E-Bikes könnten teurer werden

Infolge von Pandemie und dem Krieg gegen die Ukraine steht allerdings auch die E-Bike-Branche vor Herausforderungen. Lieferketten sind zeitweise unterbrochen, Bauteile können nicht rechtzeitig geliefert und Rohstoffe sind teurer geworden. Hinzu kommt, dass es durch den zunehmenden Arbeitskräftemangel in Deutschland zu zusätzlichen Preissteigerungen der E-Bikes kommt.

Förderungen und Ausbau von Radwegen könnten eine Lösung sein

Mit Hinblick auf die steigenden Kraftstoffpreise und den Umstieg auf einen emissionsfreien Verkehr sind Förderungen für einen weiter wachsenden Absatz sinnvoll. So könnte zum Beispiel die Mehrwertsteuer für Fahrräder gesenkt und der Ausbau sicherer Radwege vorangetrieben werden. Damit würde die Attraktivität der E-Bikes und Fahrräder als alternative Fortbewegungsmöglichkeit zum Auto weiter steigen.

Mehr zu den Absatzzahlen von E-Bikes finden Sie hier.

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