Vom Ausgehen oder Shoppen an der Alster, dem Schlendern an den Landungsbrücken und den ausgedehnten Partynächten an der Reeperbahn oder auf St. Pauli, kannte ich dann irgendwann die eng getakteten U- und S-Bahnen nördlich der Elbe. Als ich dann nach dem Abitur meine Ausbildung anfing, wurde ich täglich und permanent mit der Ungleichheit des ÖPNV Hamburgs konfrontiert. Dazu muss man sagen, dass nördlich der Elbe das Zentrum der Stadt liegt. Alles Kulturelle, Spaßige und ein großer wirtschaftlicher Teil, spielen sich eigentlich dort ab. Südlich der Elbe dagegen wird eher „nur“ gewohnt.

Zum Vergleich: in den Hamburger Süden fahren zwei S-Bahn Linien, die S3 und S31, auf einer einzigen Schienenverbindung. Fällt da mal ein Baum auf die Schienen oder es regnet überraschend zu sehr, was in Hamburg eigentlich normal ist, fällt diese Hauptverkehrsader aus. Wenn man Glück hat, erwischt man dann einen der Metronome – eine Regionalbahn, die es über den Hamburger Süden weiter nach Bremen oder Uelzen verschlägt. Aber auf diese Bahn weichen dann ALLE aus, die in südlich der Elbe wohnen. Manchmal, wenn ich nach der Arbeit dringend mit dem Auto irgendwohin musste, habe ich meinen kompletten Arbeitsweg mit dem Auto zurückgelegt. Wenn ich dann nach Hause wollte, konnte ich mir dann aber aussuchen, ob ich im Tunnel unter der Elbe, oder auf der Brücke über der Elbe, im Stau stehen möchte. (Und ja, es gibt nur diese beiden Alternativen, um den Teil südlich der Elbe auf Schnellstraßen zu erreichen.)

Im Norden Hamburgs dagegen hat man diverse Bus-, U-und S-Bahnlinien zur Verfügung. Und fällt da mal alles aus, gibt es immer noch ausreichend Car-Sharing und Mikromobilitätsangebote. Egal wo man ist, weg kommt man da irgendwie immer.

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