Berlin noch keine Fahrradstadt

Im Allgemeinen ist Berlin in meinen Augen noch keine richtige Fahrradstadt. Es gibt noch relativ weniger Fahrradwege und wenn, sind sie oft sehr schmal. Entlang großer Straßen gibt es häufig gar keinen separaten Fahrradweg. Aber in den letzten Jahren hat es schon ein paar Fortschritte gegeben, auch wenn immer noch Luft nach oben ist. Wenig einladend ist bspw. der Fakt, dass man für die Mitnahme eines Fahrrads in den Öffis ein extra Ticket lösen muss. Vielerorts anderswo ist die Fahrradmitnahme kostenlos.

Kopenhagen als Vorbild für Berlin?

In der Uni haben wir uns in einem Projekt über Smart City mit Vorreiter-Städten auf diesem Gebiet beschäftigt. Unser Vergleich war zwischen Berlin und Kopenhagen, da Kopenhagen schon als Smart City gilt und das Fahrrad hier das Hauptverkehrsmittel ist. Ein genauerer Blick auf die Konstitution der Städte verriet uns einen gravierenden Unterschied. Kopenhagen hat eine Fläche von 86 km², Berlin hingegen 892 km², somit ist Berlin mehr als zehn Mal so groß wie Kopenhagen. Selbst mit super Fahrradwegen würden also die Strecken in Berlin innerhalb der Stadt, die von Menschen zurückgelegt werden müssen, in der Regel tendenziell viel länger sein. Das erschwert es für Berlin deutlich attraktiv für Fahrradfahrende zu sein, selbst wenn die Stadt noch viel mehr gute Fahrradwege hätte.

Jede Stadt ist anders

Aus dem Projekt haben wir als wichtige Erkenntnis mitgenommen, dass jede Stadt ihre gewisse Individualität besitzt und mit bestimmten Gegebenheiten ausgestattet ist. Mobilitätskonzepte lassen sich nicht immer eins zu eins übertragen, Städte nicht immer vergleichen. Bei der Gestaltung von Mobilität müssen solche Aspekte mitbedacht werden.

Kornelia im Kiez - Mobilität eines Berliner Stadtkinds Teil 2

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Kornelia im Kiez - Mobilität eines Berliner Stadtkinds Teil 4

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Deutsche Energie-Agentur GmbH

Rechtlicher Hinweis

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