Carsharing

Wie aus meinem Mobilitäts-Verhalten hervorgeht, versuche ich mich möglichst emissionsfrei zu bewegen. Ich genieße die Vielfalt an Verkehrsoptionen und blühe in Berlin förmlich auf. Ich denke, ein möglichst breites Spektrum sichert eine entspannte und zuverlässige Mobilität. Der klassische ÖPNV ist nicht perfekt, dort kann beispielsweise Carsharing unter die Arme greifen.

Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Innovation für den öffentlichen Verkehr. Ich habe den Eindruck der Fortschritt im Individualverkehr versperrt die Sicht auf die ursprünglichen Beweggründe für alternative Antriebe und lässt öffentliche Verkehrsmittel sowie simplere „Antriebe“ wie das Fahrrad als hässliches Entlein zurück. Ein eigenes Auto kann in jeder Lebensphase ein Statussymbol sein. Der klapprige Gebrauchtwagen, den du dir in deiner Jugend zusammengespart hast und mit dem du deine Unabhängigkeit demonstrieren konntest. Oder der brandneue SUV, der mit Größe und Leistung glänzt, dann aber doch primär für deine Fahrt zur Arbeit genutzt wird. Dahingegen bleiben Züge einfach Züge. Es gibt alte und neue, schnellere und langsamere aber worauf es den Meisten dabei wirklich ankommt ist, dass sie ohne allzu große Verspätung am Ziel ankommen. Wenn ich mich mit Menschen über Öffentliche Verkehrsmittel unterhalte höre ich viel Anstrengung heraus. Das teilweise viele Umsteigen sei stressig und die Deutsche Bahn käme nie pünktlich an. Auf der anderen Seite klagen sie über lange Staus, steigende Benzinpreise oder die zahlreichen Möglichkeiten Strafzettel zu bekommen. Es haben alle Verkehrsmittel ihre Vor- und Nachteile.

Bei der Wahl der Verkehrsmittel spielen für mich - neben den Kosten - auch die Auswirkungen auf die Umwelt bzw. das Klima eine wichtige Rolle. Es scheint mir jedoch, dass Klimaschutz allein für die wenigsten Menschen ein überzeugendes Argument ist. Hier könnte ich wieder die Analogie mit dem hässlichen Entlein anführen. Technischer Fortschritt wird gefeiert, Klimaschutz als lästig empfunden. Doch was sehen wir, wenn eine Gemeinde auf Fahrradwege, Fußgängerzonen, öffentliche Verkehrsmittel und Carsharing setzt? Wir sehen Menschen. Menschen die sich gemeinsam in die Zukunft bewegen und dabei alle immer noch ihre eigenen Wege einschlagen können. Es bewegen sich Geschäftsleute mit Putzkräften, Obdachlose mit Studierenden. Angesichts des vorherrschenden, sich zunehmend spaltenden politischen Klimas, bin ich für jede zusammenführende Entwicklung dankbar und möchte diese mit meinem alltäglichen Verhalten mitgestalten.

Golo tritt in die Pedale – Urban und auf dem Land Teil 3

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